RHEINLAND-PFALZ-HALLENMEISTERSCHAFTEN 2026


Am Wochenende fanden in der Leichtathletikhalle Ludwigshafen die rheinland-pfälzischen Hallenmeisterschaften der U20- und U16-Leichtathleten:innen statt. In den Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen kämpften über 400 Sportler und Sportlerinnen um die Meistertitel.

 

In der U20-Klasse ging der Zehnkämpfer Jonas Jäckel vom TV 1848 Oberstein an den Start. Nach der Teilnahme bei den Sprintdisziplinen beim Frankfurter Wintercup vor zwei Wochen stand nun der technisch anspruchsvolle Stabhochsprung auf dem Programm. Ziel war es, im Kreise der Spezialisten einen soliden Wettkampf zu zeigen und die Bestleistung von 4,20 Metern aus dem Jahr 2025 zu bestätigen. „Bis zur Deutschen Meisterschaft im Siebenkampf sind es nur noch drei Wochen, jetzt gilt es langsam in den Wettkampfmodus zu kommen.“, meinte Jäckel vor dem Wettbewerb. Doch erst einmal mussten sich die die vier gemeldeten U20-Springer nach dem Einspringen warm halten und in Geduld üben, denn der Veranstalter hatte den Stabhochsprung-Wettbewerb mit den U16-Springern zusammengelegt, die bei einer Einstiegshöhe von 2,20 Metern begannen. Nach einer 60-minütigen Wartezeit war es dann endlich soweit und Jäckel absolvierte bei einer Höhe von 3,70 Metern einen Sicherheitssprung, den er prompt riss und dann beim zweiten Versuch sicher überquerte. Die 3,80 Meter folgten problemlos im ersten Versuch, sodass er die nächste Höhe ausließ. Doch die 4,00 Meter bereiteten bei der Lattenüberquerung unerwartet Probleme. Erst der dritte Versuch gelang wieder sehr sicher, ebenso wie die Folgehöhe von 4,10 Metern. Nun wechselte der TVOler auf einen längeren Stab. Die Umstellung bezahlte er zwar mit einem Fehlversuch, doch seine Bestmarke von 4,20 Metern konnte er im zweiten Versuch mit einem technisch sehr sauberen Sprung überqueren. Eine weitere Steigerung gelang allerdings bei drei Fehlversuchen bei 4,30 Metern nicht mehr. Mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften zeigte sich der TVO-Mehrkämpfer insgesamt zufrieden: „Meine Sprünge waren heute nicht konstant genug, und die Fehlversuche kosten natürlich unnötig Energie. Der Stabhochsprung ist schon sehr komplex und man kann recht viele Fehler machen. Deshalb bringt jeder Sprung auch mehr Sicherheit und hilft mir bei der Vorbereitung für die Siebenkampf-DM.“