Hallenstürmer-Cup für Stabhochspringer
Dieter-Kruber-Halle in Zweibrücken
Samstag und Sonntag, 7. und 8. März 2026
Erstmals seit acht Jahren veranstaltete das Leichtathletikzentrum Zweibrücken am vergangenen Wochenende wieder seinen Hallenstürmer-Cup für Stabhochspringer in der Dieter-Kruber-Halle. Das LAZ hat sich als Teil des Olympiastützpunktes, Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum Rheinland-Pfalz die Förderung des Jugend- und Juniorenbereichs im Leistungssport auf die Fahnen geschrieben. An zwei Tagen fanden nun spannende Wettkämpfe auf nationalem und internationalen Niveau statt. Dabei lag der Fokus bei der nunmehr siebten Auflage des Winter-Events darauf, dem Nachwuchs auf gutem Niveau eine große Bühne zu geben. Über 60 Athleten und Athletinnen von der Altersklasse U10 bis zu vereinzelten Aktiven gingen in insgesamt fünf Wettbewerben an den Start.
Der U20-Mehrkämpfer Jonas Jäckel vom TV 1848 Oberstein nahm zum Abschluss seiner kurzen Hallensaison an dieser Veranstaltung teil, um sich weitere Wettkampfroutine anzueignen. Er trainiert seit knapp fünf Jahren in der Zweibrückener Kadergruppe um die beiden hauptamtlichen Stabtrainer Andrei Tivontchik und Alexander Gakstädter.
An den Start ging Jäckel in einer 12-köpfigen gemischten Gruppe (U18-23 und Männer), die allesamt hervorragende Leistungen zeigten und neun Springer mit Bestleistungen aufwarteten. Auch der TVOler ließ sich inmitten der Spitzenspringer und dem fachmännischen Publikum von der tollen Atmosphäre in der Halle mitreißen und zeigte einen couragierten Wettkampf. Seine Einstiegshöhe von 3,82 Metern meisterte Jäckel im ersten Versuch. Bei 3,92 Meter folgte ein Fehlversuch. Die nächsten Höhen von 4,02 m, 4,12 m und 4,22 m übersprang er wieder im jeweils ersten Versuch. Damit hatte er seine bisherige Bestleistung bereits um zwei Zentimeter übertroffen. Beim folgenden Versuch über 4,32 m fiel die Latte noch, doch der zweite Versuch gelang technisch sauber und Jäckel belohnte sich mit einer neuen Bestleistung. Nach nun acht absolvierten Sprüngen war ein bisschen die Luft raus und es folgten bei 4,42 m drei Fehlversuche.
Mit seinem Wettkampf zeigte sich der TVO-Athlet sehr zufrieden. „Es hat heute richtig Spaß gemacht. Mein Anlauf war deutlich lockerer und damit auch die Sprünge recht konstant.“









